Von der Firstline- zur Salvage-Therapie: Antiretrovirale Optionen 2010
Prezista (Darunavir) und Isentress (Raltegravir) – das sind die klingenden Namen zweier Medikamente, die in jüngster Zeit von den Behörden in die erste Therapielinie bei der Behandlung der HIV-Infektion befördert worden sind. Bislang waren sie nur für bereits stark vorbehandelte Patienten zugelassen. Doch es herrscht noch mehr Bewegung bei der antiretroviralen Therapie, die bei rechtzeitiger Anwendung eine Verlängerung der Lebenserwartung um mehrere Jahrzehnte ermöglicht – ein beispielloser Erfolg in der Medizingeschichte. So gibt es zum Teil neue Bewertungen von bereits länger verfügbaren Substanzen.
Zudem liegen frische Daten zu der Frage vor, ob, wann und für wen ein Wechsel von einer Kombinationsbehandlung hin zu einer Therapie mit nur noch einzelnen Substanzen möglich sein wird. Auf diese Entwicklungen wird der Referent, Dr. Matthias Stoll, ebenso eingehen wie auf die Forderung in den Behandlungsleitlinien,
die antiretrovirale Therapie teilweise deutlich frühzeitiger zu beginnen.
Der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Montag, den 12. April 2010
19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr),
bASIS, Lenaustraße 38, Hinterhaus
Referent: Prof. Dr. med. Matthias Stoll, Leitender Oberarzt der
Klinik für Immunologie und Rheumatologie, Hannover